19.11.2020

ACE fordert Masterplan Modellvielfalt: Mehr preiswerte und familientaugliche E-Autos

Zukunftsfonds Autoindustrie muss seinem Namen gerecht werden

Berlin (ACE) – Mit Blick auf die Beschlüsse des Autogipfels fordert der ACE Auto Club Europa, Deutschlands zweigrößter Autoclub, einen Masterplan Modellvielfalt für E-Autos. Während auf dem Autogipfel bei den finanziellen Kaufanreizen gute Richtungsentscheidungen getroffen wurden, hinkt laut ACE das Modellangebot rein batterieelektrisch betriebener Pkw (BEV) den Anforderungen der Verbraucher hinterher. Vor allem bei preiswerten und familientauglichen Pkw-Modellen sieht der ACE bei den deutschen Herstellern derzeit ein zu geringes BEV-Angebot. Der vom Autogipfel beschlossene Zukunftsfonds Autoindustrie sollte deshalb dazu genutzt werden, diese entscheidende Angebotslücke zügig zu schließen, so der ACE.

Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE, erläutert: „Der Zukunftsfonds ist eine klare Ansage an die Automobilindustrie: Macht die Industrie jetzt zukunftsfest und sichert Arbeitsplätze. Der Druck wächst: Nach Kalifornien und China preschen jetzt auch Großbritannien und mehrere weitere europäische Länder bei der Elektromobilität nach vorne. Hierzulande sind zwar Kaufanreize auf dem richtigen Weg, aber bei rein batterieelektrischen Pkw ist die Modellpalette und damit die Auswahl schlichtweg zu klein. Es fehlen im BEV-Segment insbesondere preisgünstige und familientaugliche Autos, die den Kauf attraktiv machen. Es geht ums Ganze, und der Zukunftsfonds muss seinem Namen auch gerecht werden.“

Die ebenfalls beim Autogipfel beschlossene Verlängerung der Innovationsprämie beim Kauf von Elektrofahrzeugen trifft beim ACE auf Zustimmung. Nun muss die Zeit bis 2025 genutzt werden, um mehr attraktive rein batterieelektrische Modelle anzubieten. Zeitgleich müssen die Produktionskapazitäten hochgefahren werden, um Lieferzeiten zu verkürzen. „Das nützt den Autofahrenden, denn Verbrenner werden mit aufwändiger Abgasreinigung immer teurer, wohingegen die Betriebskosten eines BEV schon heute deutlich niedriger liegen“, ergänzt Stefan Heimlich.

 

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