ACE-VERKEHRSLAGEBERICHT

Aktuelle Verkehrsmeldungen und Stauprognosen.

Der ACE informiert über aktuelle Verkehrsmeldungen und Stauprognosen. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und bestens informiert, bevor Sie zur Arbeit, ins Wochenende oder in den Urlaub starten. Für eine sichere, entspannte Fahrt!

ACE-Verkehrslagebericht für das Wochenende 21.08. – 23.08.2026

Rückreisestaus einplanen: Ferienende in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Berlin (ACE) – Am vierten Augustwochenende verlagert sich das Verkehrsgeschehen auf den Autobahnen spürbar auf die Heimreiserouten, prognostiziert der ACE Auto Club Europa. Während der Anreiseverkehr Richtung Alpen und Küsten nachlässt, herrscht auf den Süd-Nord-Verbindungen sowie den Strecken Richtung Westen und rund um den Großraum Berlin ein hohes Rückreiseaufkommen.Gründe dafür sind nicht zuletzt das Ferienende in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Beginn der letzten Ferienwoche in Nordrhein-Westfalen. Gleichzeitig rollen weiterhin Rückreisende aus Süd- und Mitteleuropa gen Norden, beispielsweise enden in Südholland ebenfalls die Schulferien.

 

Welche Reisezeiten am Wochenende besonders stauträchtig sind und wann eine ruhigere Verkehrslage zu erwarten ist, kann dieser Grafik zur Staugefahr entnommen werden.

 

Kurzübersicht

  • Volle Rückreiserouten durch Ferienende in mehreren Bundesländern
  • Mehr Lkw-Verkehr durch gelockerte Sonntags- und Ferienfahrverbote
  • Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in Südeuropa

 

Freitag

Da in vielen Bundesländern die Schule wieder begonnen hat, rollt dort der Berufsverkehr am Morgen in gewohnter Stärke. Ab dem späten Vormittag trifft der reguläre Werktagsverkehr auf Wochenendreisende, erste Urlaubsrückkehrende sowie verstärkten Güterverkehr infolge der Ausnahmeregelungen aufgrund des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen. In den Ballungsräumen und auf den Hauptfernstraßen bildet sich rasch zähflüssiger Verkehr.

Samstag

Ab den Morgenstunden ist erneut lebhafter Urlaubsverkehr auf den Reiserouten Richtung Süden zu erwarten. Die Staugefahr ist in dieser Richtung jedoch geringer als in den Wochen zuvor. Auf den Rückreiserouten Richtung Norden und Westen und in den Regionen mit Ferienende füllen sich die Straßen jedoch ebenfalls ab dem späteren Vormittag. Wegen regionaler Ausnahmen beim Lkw-Ferienfahrverbot aufgrund von Lieferengpässen auf Wasserstraßen sind spürbar mehr Schwerlaster unterwegs. An den Grenzen sowie vor ausländischen Mautstellen ist zudem teilweise mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Sonntag

Nach weitgehend freier Fahrt am frühen Morgen steigt das Verkehrsaufkommen ab dem Mittag auf den Rückreiserouten schnell an. Bis in die Abendstunden sind die Heimreiserouten stark staugefährdet. Durch die vorübergehende Lockerung des Sonntagsfahrverbots mischt sich zusätzlich Güterverkehr direkt unter den Pkw-Strom. Sommerlicher Ausflugsverkehr rund um Küsten und Badeseen sorgt zudem für punktuelle Belastungen auf dem untergeordneten Straßennetz.

 

Aktuelle Informationen

Die anhaltende Hitzewelle und Trockenheit in Süd- und Mitteleuropa hat weiterhin eine stark erhöhte Waldbrandgefahr zur Folge. Aktuelle Brände in Frankreich sowie in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland können Reiserouten kurzfristig blockieren oder zu Evakuierungen führen. Der ACE rät Urlauberinnen und Urlaubern dringend, sich zur Lage auf ihrer Route zu informieren: Das europäische Informationssystem Copernicus EFFIS (European Forest Fire Information System) bietet mit dem Current Situation Viewer eine interaktive, tagesaktuelle Karte über aktive Brände und das aktuelle Waldbrandrisiko in ganz Europa.

 

Der ACE Auto Club Europa rechnet auch in diesem Sommer mit einem durchgehend hohen Reiseverkehrsaufkommen. Einschränkungen auf wichtigen Transitstrecken können die Fahrt zusätzlich erschweren. Wer in den Sommerferien unterwegs ist, sollte die Reise deshalb gut planen und einige Grundregeln beachten:

 

Reisetag und -zeit bewusst wählen: Wer flexibel ist, sollte möglichst am Dienstag oder Mittwoch starten. Der Freitag ist als Reisetag hingegen nicht zu empfehlen: Dann treffen Berufs-, Pendel- und Reiseverkehr aufeinander. Der Samstag ist einer der staureichsten Reisetage. Normalerweise ist der Sonntag ist mit dem Fahrverbot schwerer Lkw von 0 bis 22 Uhr meist die bessere Alternative zum klassischen Anreisetag Samstag. Jedoch haben fast alle Bundesländer die Lkw-Fahrverbote wegen der Transportprobleme auf deutschen Flüssen gelockert, sodass aktuell auch sonntags auf vielen belasteten Strecken mit schweren Lkw gerechnet werden muss. Wer am Wochenende fahren muss, sollte möglichst früh am Morgen starten oder eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Hohe Konzentration, regelmäßige Pausen und eine realistische Selbsteinschätzung sind jedoch grundsätzlich Voraussetzung.

 

Verkehrslage in Echtzeit prüfen: Der ACE empfiehlt, bei der Routenplanung Mobilitäts-Apps zu nutzen. Sie zeigen Staus, Sperrungen und mögliche Alternativrouten frühzeitig an. Gleichzeitig lässt sich erkennen, ab wann sich das Umfahren überhaupt lohnt. Einen guten Überblick bietet etwa die Mobilitäts-App des ACE Auto Club Europa.

 

Roamingkosten im Blick behalten: Wer im Ausland mobile Daten nutzt, etwa für die Navigation, sollte vor Reisebeginn prüfen, ob das Datenroaming im eigenen Tarif enthalten ist. Besonders außerhalb der EU können zusätzliche Kosten entstehen. Die Schweiz ist je nach Vertrag häufig nicht inkludiert, wodurch bei aktiver Datennutzung auch schon in Grenznähe teils erhebliche Roaminggebühren anfallen.

 

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise finden sich im Sommerratgeber des ACE Auto Club Europa.

 

Alle Informationen zu den Detailstrecken sind hier zu finden.

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