ACE-VERKEHRSLAGEBERICHT

Aktuelle Verkehrsmeldungen und Stauprognosen.

Der ACE informiert über aktuelle Verkehrsmeldungen und Stauprognosen. Bleiben Sie immer auf dem Laufenden und bestens informiert, bevor Sie zur Arbeit, ins Wochenende oder in den Urlaub starten. Für eine sichere, entspannte Fahrt!

ACE-Verkehrslagebericht für das Wochenende 04.09. – 06.09.2026

Das Ende der Sommerstauzeit – mit Ausnahmen

Berlin (ACE) – Die großen Staus des Sommers liegen hinter uns. Zwar haben Baden-Württemberg und Bayern noch eine Woche Sommerferien vor sich, zudem sind viele ferienungebundene Reisende unterwegs, die Sommerreisezeit mit unzähligen Staus landauf, landab ist laut ACE Auto Club Europa jedoch vorbei. Die ruhigere Nebensaison beginnt und auch auf den Rückreiserouten geht es deutlich entspannter zu als zuletzt. Verzögerungsfrei läuft es dennoch nicht immer: Staus im Pendelverkehr sind am Freitag vorprogrammiert. Am Samstag kann es im Süden Deutschlands zu Verzögerungen auf Fernstraßen in südlicher und südöstlicher Richtung kommen und am Sonntagnachmittag ist der Rückreiseverkehr potenziell staugefährdet.

 

Welche Reisezeiten am Wochenende besonders stauträchtig sind und wann eine ruhigere Verkehrslage zu erwarten ist, kann dieser Grafik zur Staugefahr entnommen werden.

 

Kurzübersicht

  • Staugefahr durch Reiseverkehr sinkt
  • Vielerorts wieder Verzögerungen im Feierabendstau am Freitag
  • Letzte Ferienwoche in Baden-Württemberg und Bayern

 

Freitag

Der Alltag auf Deutschlands Straßen kehrt ein und die Feierabendstaus durch Pendelnde sind zurück: Zwischen 13 und 19 Uhr ist mit teilweise längeren Verzögerungen zu rechnen. Die vielen Baustellen tun ihr Übriges und bremsen den Verkehrsfluss an vielen Stellen zusätzlich aus. Nur im Süden geht es auf den Pendelstrecken ferienbedingt noch etwas ruhiger zu.

Samstag

Auf den Heimreisespuren in nördlicher Richtung wird es ab den Mittagsstunden etwas voller. Auch in Österreich kommt man nur verzögert voran. Denn in den Bundesländern Wien, Burgenland und Niederösterreich enden die Sommerferien, die restlichen Bundesländer haben noch eine Woche schulfrei. Auf den Rückreisespuren Richtung Norden und Nordwesten stockt es bis in den Nachmittag, ebenso auf den abführenden Routen von Ost- und Nordsee. Reisende Richtung Urlaubsziele am Mittelmeer und dem Alpenraum müssen ebenfalls stellenweise mit Verzögerungen rechnen, welche aber in der Regel nicht allzu lang ausfallen.

Sonntag

Vormittags lässt es sich ohne Verzögerungen reisen, ab den Mittagsstunden füllen sich die Rückreiserouten jedoch. Lange Staus sind aber auch dann nicht zu befürchten. Meist halten sich Verzögerungen in gut kalkulierbaren Grenzen. Heimreisende aus den Nachbarländern müssen allerdings mit Wartezeiten an den Grenzen rechnen: Grenzkontrollen müssen eingeplant werden. Auf den Nebenstrecken kann es je nach Witterung durch Ausflugsverkehr vor allem am Nachmittag bundesweit etwas turbulenter zugehen.

 

Aktuelle Informationen

Die Hitze und Trockenheit in Süd- und Mitteleuropa ist zwar etwas abgeflaut, hat aber noch immer eine erhöhte Waldbrandgefahr zur Folge. Brände  können Reiserouten kurzfristig blockieren oder zu Evakuierungen führen. Der ACE rät Urlauberinnen und Urlaubern, sich zur Lage auf ihrer Route zu informieren: Das europäische Informationssystem Copernicus EFFIS (European Forest Fire Information System) bietet mit dem Current Situation Viewer eine interaktive, tagesaktuelle Karte über aktive Brände und das aktuelle Waldbrandrisiko in ganz Europa.

 

Der ACE Auto Club Europa rechnet in diesem Sommer weiterhin mit einem durchgehend hohen Reiseverkehrsaufkommen. Einschränkungen auf wichtigen Transitstrecken können die Fahrt zusätzlich erschweren. Wer in den Sommerferien unterwegs ist, sollte die Reise deshalb gut planen und einige Grundregeln beachten:

 

Reisetag und -zeit bewusst wählen: Wer flexibel ist, sollte möglichst am Dienstag oder Mittwoch starten. Der Freitag ist als Reisetag hingegen nicht zu empfehlen: Dann treffen Berufs-, Pendel- und Reiseverkehr aufeinander. Der Samstag ist einer der staureichsten Reisetage. Normalerweise ist der Sonntag ist mit dem Fahrverbot schwerer Lkw von 0 bis 22 Uhr meist die bessere Alternative zum klassischen Anreisetag Samstag. Jedoch haben fast alle Bundesländer die Lkw-Fahrverbote wegen der Transportprobleme auf deutschen Flüssen gelockert, sodass aktuell auch sonntags auf vielen belasteten Strecken mit schweren Lkw gerechnet werden muss. Wer am Wochenende fahren muss, sollte möglichst früh am Morgen starten oder eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Hohe Konzentration, regelmäßige Pausen und eine realistische Selbsteinschätzung sind jedoch grundsätzlich Voraussetzung.

 

Verkehrslage in Echtzeit prüfen: Der ACE empfiehlt, bei der Routenplanung Mobilitäts-Apps zu nutzen. Sie zeigen Staus, Sperrungen und mögliche Alternativrouten frühzeitig an. Gleichzeitig lässt sich erkennen, ab wann sich das Umfahren überhaupt lohnt. Einen guten Überblick bietet etwa die Mobilitäts-App des ACE Auto Club Europa.

 

Roamingkosten im Blick behalten: Wer im Ausland mobile Daten nutzt, etwa für die Navigation, sollte vor Reisebeginn prüfen, ob das Datenroaming im eigenen Tarif enthalten ist. Besonders außerhalb der EU können zusätzliche Kosten entstehen. Die Schweiz ist je nach Vertrag häufig nicht inkludiert, wodurch bei aktiver Datennutzung auch schon in Grenznähe teils erhebliche Roaminggebühren anfallen.

 

Weitere wertvolle Tipps und Hinweise finden sich im Sommerratgeber des ACE Auto Club Europa.

 

Alle Informationen zu den Detailstrecken sind hier zu finden.

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