Frankreich-Reisende sollten über Schutzimpfung nachdenken

Stuttgart (ACE) 13. Januar 2017 – Angesichts einer starken Grippewelle in Frankreich rät der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, vor allem älteren Menschen über eine entsprechende Grippe-Schutzimpfung nachzudenken.

„Wer plant, in den kommenden Tagen nach Frankreich zu reisen, sollte ein Gespräch mit seinem Hausarzt suchen“, sagte ACE-Sprecher Constantin Hack. Gerade Menschen mit schwachem Immunsystem oder Personen über 60 Jahren hätten ein erhöhtes Gefährdungspotenzial.

Egal ob Risikogruppe oder nicht: Wer sich gegen die Grippe schützen möchte, sollte die wichtigsten Hygiene-Tipps beachten. Dazu zählt unter anderem das regelmäßige, intensive Händewaschen sowie das hygienische Husten und Niesen. „Wer viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, sollte auch über Handschuhe als Schutz vor Grippe und Co. nachdenken“, so Hack weiter. Wichtig sei dann jedoch, sich auch mit Handschuhen nicht ins Gesicht zu fassen.


Bei Grippe: Finger weg vom Steuer

Wer bereits grippeähnliche Symptome in Form von Kopf-, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Mattheit oder Fieber verspürt, sollte sich besser nicht hinters Steuer setzen. Der ACE warnt, dadurch könne die Fahrtüchtigkeit stark beeinträchtigt werden. Auch wer über eine starke Erkältung klagt, sollte lieber den Zündschlüssel aus der Hand geben und auf das Autofahren verzichten, rät der Club. Studien hätten ergeben, dass bei erkälteten Menschen die Reaktionszeiten um bis zu elf Prozent vermindert seien. Laut ACE entspricht das einem im Straßenverkehr verbotenen Alkoholpegel von 0,5 bis 0,65 Promille.

 

Der ACE Auto Club Europa ist Mitglied im Verbund Europäischer Automobilclubs (EAC), www.eac-web.eu