Förderprogramm für „Lkw-Abbiegeassistenten“ nach vier Tagen geschlossen

ACE: Förderung „Abbiegeassistenzsysteme“ zügig umsetzen und Mittel aufstocken

Berlin (ACE) – Der Erfolg zeigt den Bedarf: Die für dieses Jahr zur Verfügung stehenden fünf Millionen Euro aus dem Förderprogramm zur Nachrüstung von Lkw und Bussen mit Abbiegeassistenten, sind nach vier Tagen vollständig ausgeschöpft. Das vermeldet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, fordert, die vorliegenden Anträge nun schnellstmöglich zu bearbeiten, um die Abbiegeassistenten in die Kraftfahrzeuge und auf die Straße zu bringen. Darüber hinaus sollten die Fördermittel an den deutlich höheren Bedarf angepasst werden.

Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE: „Zum Schutz vor allem schwächerer Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger gehören Abbiegeassistenten in jeden Lkw und Bus. Darum unterstützt der ACE als Partner die „Aktion Abbiegeassistent“ des BMVI zur freiwilligen Aus- und Nachrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenten. Wir haben lange genug für die Umsetzung gekämpft, jetzt müssen zügig sichtbare Ergebnisse her.“

Entsprechend der starken Nachfrage fordert der ACE, die Fördermittel für die Ausrüstung weiterer Fahrzeuge aufzustocken. Stefan Heimlich betont: „Vision Zero, also die Zahl der Verkehrstoten und Schwerstverletzten auf null zu senken, muss das oberste Ziel einer nachhaltigen Verkehrspolitik sein.“

Seit dem 21. Januar 2019 konnten Anträge zur Förderung beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) eingereicht werden. Bereits am 25. Januar 2019 wurde das eService-Portal für die Antragstellung im Förderprogramm „Abbiegeassistenzsysteme“ geschlossen, da alle zur Verfügung stehenden Mittel durch die eingegangenen Anträge gebunden waren.

 

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