E-Scooter kommen: Vergesst die Infrastruktur nicht!

Mehrere E-Scooter stehen ungenutzt am Straßenrand.

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Bundesrat entscheidet morgen über Zulassung für Straßenverkehr

Berlin (ACE) – Voraussichtlich morgen, am 17. Mai 2019, wird der Bundesrat der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge zustimmen, die es E-Scootern bereits ab Juni ermöglicht, legal im Straßenverkehr unterwegs zu sein. Aus Sicht des ACE, Deutschlands zweitgrößtem Autoclub, ist die Zulassung der elektrischen Roller ein sinnvoller Baustein im Gesamtpaket einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Mobilität.

Stefan Heimlich, Vorsitzender des ACE: „E-Scooter können auf der ersten und letzten Meile das ÖPNV-Angebot gut ergänzen. Doch mit der Zulassung für den Straßenverkehr allein ist es nicht getan: Damit die Verkehrssicherheit nicht auf der Strecke bleibt, gilt es gleichzeitig jetzt in die notwendige Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in Radwege, zu investieren. Die E-Scooter müssen sicher Platz auf den bereits heute vielerorts hoch frequentierten Radwegen und Radstreifen finden.“

Ein modernes Mobilitätssystem, so die Position des ACE, muss alle Formen der Mobilität gleichberechtigt berücksichtigen und vor allem gut verknüpfen: saubere Autos, Zufußgehen, Fahrradfahren, Sharing-Angebote und ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sowie künftig auch Elektrokleinstfahrzeuge.

 

Über den ACE Auto Club Europa e.V.:
Der ACE Auto Club Europa ist mit mehr als 630.000 Mitgliedern (Stand 31. Dezember 2018) Deutschlands zweitgrößter Mobilitätsclub: Egal ob mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad, Flieger oder Motorrad unterwegs, als Mobilitätsbegleiter bietet der ACE jederzeit Schutz, damit es weitergeht. Kernleistung ist die Pannenhilfe.

 

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