Durch digitales Parkplatzmanagement bessere Luft in den Städten

Stuttgart (ACE) 21. März 2017 – Um die Feinstaub- und Stickoxid-Problematik in den Innenstädten besser in den Griff zu bekommen, sind aus Sicht des ACE, Deutschlands zweitgrößtem Autoclub, die Möglichkeiten, die die Digitalisierung für eine schadstoffarme Mobilität bietet, nicht annähernd ausgeschöpft.
So kann digital gesteuertes Parkplatzmanagement die Umweltbelastungen erheblich reduzieren und die feinstaubbelasteten Städte entlasten. Nicht nur, dass die Parkplatzsuche Autofahrer Nerven kostet, der Parkplatzsuchverkehr ist auch ein relevanter Teil des Großstadtverkehrs und verursacht unnötig Abgase und Feinstaub.

„Die Kommunen müssen sich auf die digitale Welt einstellen und die Chancen nutzen", so der ACE-Vorsitzende Stefan Heimlich. Gerade Städte mit hohen Schadstoffwerten sollten aktiv zusammen mit Firmen aus der IT-Branche neue Lösungen suchen und in der Praxis erproben. „Gute digitale Lösungen müssen in der Fläche umgesetzt werden, und dürfen nicht auf den Ausstellungsständen der CeBIT bleiben. Bei der Umsetzung könnten Kommunen wie beispielsweise Stuttgart den Parkhausbetreibern auferlegen, bei Neubau oder Renovierung beziehungsweise innerhalb von bestimmten Fristen auch den Bestand an Parkhäusern zu digitalisieren, um so ein digitales Parkraummanagement zu ermöglichen", so Heimlich.
Anlässlich der diesjährigen CeBIT steht „Smart Mobility" im Focus der Experten. Wie ein intelligentes und bequemes Parken funktionieren kann, zeigen viele Exponate zum Smart Parking. So werden beispielsweise im Pilotprojekt Smart Parking der Telekom öffentliche Parkplätze digitalisiert. Den Nutzern einer entsprechenden App wird dann in Echtzeit die Verfügbarkeit angezeigt. Reservierung und Bezahlung der Parkplätze funktioniert ebenfalls über die App.