ACE startet Geschäftsfeld Mobilitätsmanagement

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Der ACE setzt sein Engagement für Mobilitätsmanagement fort. Seit Oktober 2018 bietet ein mehrköpfiges Team vielfältige Leistungen für Betriebe. Sie reichen von der Erhebung und Analyse von Mobilitätsdaten bis zur Unterstützung bei der Einführung von Mobilitätsangeboten. 
 

Effizient mobil, Gute Wege, mobil gewinnt – der ACE ist seit über zehn Jahren im Mobilitätsmanagement aktiv. Dabei hat er bisher mehrere Förderprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und einen Auftrag des Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministeriums umgesetzt. Nachdem das aktuelle Projekt „Gute Wege zur guten Arbeit“ im Sommer 2018 ausgelaufen ist, baut der ACE nun ein eigenes Geschäftsfeld in dem Bereich auf.

 

Vielfältige Angebote


Die neuen Angebote sind breit aufgestellt. Sie bieten Betrieben Unterstützung beim gesamten Prozess des Mobilitätsmanagements: von der Analyse der Ausgangssituation über die Entwicklung passender Maßnahmen bis zu deren Umsetzung. Eingeflossen in das Portfolio sind erfolgreiche Formate der bisherigen ACE-Arbeit: von Mobilitätsaktionstagen in Betrieben über individuelle Wegeberatungen für Beschäftigte bis hin zu Fahrsicherheitstrainings für Pedelecs.


Datenbasis schaffen


Wer neu im Mobilitätsmanagement ist, für den empfehlen sich Leistungen aus dem Grundlagenbereich: Sie beginnen mit Vorträgen und einführenden Workshops, die das Konzept und sein Potential erläutern. Darüber hinaus bietet der ACE die Erhebung und Auswertung von mobilitätsrelevanten Daten an, etwa durch Umfragen, Wohnstandortanalysen und Betriebschecks. Erst wenn klar ist, wo die Beschäftigten eines Betriebs wohnen, welches Mobilitätsverhalten sie haben und wie die Bedingungen am jeweiligen Standort aussehen, ist es möglich einzuschätzen, ob Mobilitätsmanagement sinnvoll ist und welche Effekte es haben könnte.


Passende Anreize entwickeln


Ist dieser Schritt abgeschlossen oder verfügen die Kunden bereits über aussagekräftige Mobilitätsdaten, rücken die Leistungen aus dem Vertiefungsbereich in den Fokus: Hier geht es um die Entwicklung von Maßnahmen, die zum Standort, den Beschäftigten und den Zielen des Auftraggebers passen. Soll beispielsweise der Parkdruck in einem Betrieb gemindert werden, der seinen Sitz in einem Gewerbegebiet am Stadtrand hat und dessen Mitarbeiter hauptsächlich auf dem Land wohnen, läuft eine Förderung öffentlicher Verkehrsmittel aufgrund schlechter Verbindungen nicht selten ins Leere. Anreize für Fahrgemeinschaften wie privilegierte Parkplätze oder auf den Wohnort abgestimmte Schichtpläne könnten deutlich wirkungsvoller sein. Um passende Maßnahmen zu identifizieren und auszuarbeiten, eignen sich schriftliche Analysen und Fachworkshops. Der ACE bietet beide Leistungen an und hat bereits für unterschiedlichste Akteure Mobilitätskonzepte erstellt.


Vorhaben erfolgreich umsetzen


Schließlich folgen die Angebote aus dem Umsetzungsbereich: Wenn die passenden Maßnahmen gefunden wurden, gilt es, sie im Betrieb einzuführen. Allerdings weiß nicht jeder Personaler, Gesundheitsmanager oder Betriebsrat, welche Pedelec-Modelle sich für Dienstfahrten eignen, mit welcher Software man die eigene Fahrzeugflotte für Corporate Carsharing öffnen kann oder wie Zuschüsse zu Mobilitätsleistungen zu versteuern sind. Hier bietet der ACE individuelle Unterstützung an: Er entwickelt Lösungsvorschläge, stellt den Kontakt zu passenden Anbietern her, begleitet Termine und kann bei Bedarf auch Einführungen, Schulungen oder Werbung für neue Mobilitätsangebote organisieren.


Weitere Informationen


Interessierte an den neuen Angeboten des ACE können sich über das Internet informieren, Angebotsbroschüren und Beispielmaterialien unter mobilitaetsmanagement@ace bestellen oder sich direkt an Stefan Haendschke (stefan.haendschke@ace.de; 030/278725-20) wenden, der das neue Geschäftsfeld verantwortet.