Pannenhilfe bei Fahrrad, E-Bike und Pedelec

Zwei Pedelec-Fahrerinnen unterwegs

© ACE/Emmerling

Ganz weit draußen und zum Schieben zu schwer: Fahrrad-Schutzbriefe helfen im Notfall

Berlin (ACE) – Platter Reifen, leerer Akku oder technischer Defekt: Mit Beginn der neuen Rad- und Reisesaison sind Fahrrad, E-Bike und Pedelec wieder verstärkt im Einsatz. Ob als Alltagsverkehrsmittel auf kurzen und mittleren Wegen oder auf längeren Touren am Wochenende sowie im Urlaub – nichts ist ärgerlicher als unterwegs liegen zu bleiben. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, gibt zum Start der Freiluftsaison Tipps, wie es im Pannenfall bei Fahrrad, E-Bike und Pedelec schnell weitergeht.

Fahrrad-Schutzbrief: Für wen eignet sich der mobile Service?

Wer nur in einem kleinen Umkreis mit dem „normalen“ Drahtesel unterwegs ist, für den ist es in den meisten Fällen kein Problem, das Fahrrad im Pannenfall nach Hause oder zur Fachwerkstatt zu transportieren. Beim E-Bike oder Pedelec gestaltet sich das allein schon wegen des zumeist deutlich höheren Gewichts schwieriger. Das Schieben – gerade außerorts – über eine längere Strecke ist hier zumeist keine Alternative. Auch der eigene Abtransport per Pkw ist nicht ganz einfach, da die elektrischen Räder nicht in jedes Auto passen. Oft passieren Pannen zudem immer dann, wenn der Reparaturdienst zu weit entfernt ist oder geschlossen hat. Wer auf sein Rad angewiesen ist, häufig fährt oder längere Touren unternimmt, für den lohnt es sich, mit einem Fahrrad-Schutzbrief für den Notfall vorzusorgen.

Platter Reifen, gerissene Kette, „Acht“ im Hinterrad oder kaputte Bremse: Fahrrad-Schutzbriefe decken die klassischen Schäden am Zweirad ab. Darüber hinaus bieten sie sichere Hilfe auch für die komplexeren E-Bikes und Pedelecs, welche sich oft vor Ort nicht selbst reparieren lassen. Bei Defekten am Radcomputer, den Sensoren, der Verkabelung oder dem Elektromotor braucht es zumeist professionelle Hilfe.

Im Pannenfall: Wie funktioniert der Fahrrad-Schutzbrief?

Ähnlich wie beim KFZ-Schutzbrief bietet das Fahrrad-Pendant die Möglichkeit, schnell und unkompliziert mobile Hilfe direkt zum Pannen- oder Unfallort zu lotsen. Die Pannenhelfer machen direkt vor Ort Fahrrad, Pedelec und Co wieder flott. Ist dies nicht möglich, wird das Gefährt zu einer Werkstatt transportiert und für die Weiterreise des Besitzers gesorgt. Je nach Anbieter gibt es verschiedene weitere Leistungen, wie das Stellen eines Leihrades oder im Bedarfsfall die Übernahme von Übernachtungskosten.

ACE als Mobilitätsbegleiter: Schutz auch für Fahrräder

Egal ob mit dem Pkw, dem Fahrrad oder multimodal unterwegs: Als Mobilitätsbegleiter bietet der ACE seinen Mitgliedern neben dem klassischen Auto-Schutzbrief im Rahmen des Comfort-Tarifs zusätzlich auch den Fahrradschutz. Dieser gilt für alle Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes der Familie beziehungsweise Lebensgemeinschaft in ganz Europa. Ab einer Entfernung von zehn Kilometern vom Wohnort besteht Anspruch auf Bergung, Weiter- oder Rücktransport sowie Werkstattvermittlung.

Wesentliche enthaltene Leistungen:

  • Rund-um-die-Uhr Notruf und Pannenhilfe vor Ort
  • Abschleppdienst (wenn Vor-Ort-Reparatur nicht möglich)
  • Weitertransport mit dem Taxi oder der Bahn
  • Leih- oder Mietfahrrad sowie Fahrrad-Rücktransport
  • Übernahme von Übernachtungskosten
  • Werkstattvermittlung

 

Über den ACE Auto Club Europa e.V.:
Der ACE Auto Club Europa ist mit mehr als 630.000 Mitgliedern (Stand 31. Dezember 2018) Deutschlands zweitgrößter Mobilitätsclub: Egal ob mit Auto, Bus, Bahn, Fahrrad, Flieger oder Motorrad unterwegs, als Mobilitätsbegleiter bietet der ACE jederzeit Schutz, damit es weitergeht. Kernleistung ist die Pannenhilfe.

 

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